Lieber Andy, Liebe Vorstandskollegen

An der Vorstandssitzung vom Januar habe ich mündlich erklärt, dass ich mein Amt als Redaktorin an der GV 2016 zur Verfügung stellen will.  Da ich nun schon seit „ewig“, ab 1986 das Mitteilungsblatt entwerfe, gestalte und unter die Mitglieder bringe, möchte ich mich zurückziehen und das Ruder jemandem anderem überlassen. Ich habe eine schöne Zeit erlebt. Anfangs habe ich mit Fritz Messerli und meinem Vater das Blatt auf Wachsmatrizen geschrieben, ausgedruckt, selber adressiert und oft auch selbst verteilt. Puuuhhh waren das noch Zeiten, heute unvorstellbar! Damals war es immer auch ein Erlebnis. Ich blicke gerne und dankbar auf diese Zeiten zurück.

Heute ist alles anders, schneller, professioneller und vor allem anonymer. Ich wurde und werde immer noch gut bedient mit Artikeln aus den Reihen der Mitglieder, doch die ganze Verarbeitung mittels Computer wird für mich immer komplexer, sprich schwieriger. Oftmals muss ich forfait geben. Ich weiss nicht wie weiter. Zum Glück kann und konnte Christian Blättler mir immer weiterhelfen. Irgendwie geht es dann schon.  Es wird bei jedem Blatt zeitaufwändiger und schwieriger für mich. Ich denke, die jungen Leute sind hier versierter und können den neuen Ansprüchen besser gerecht werden. 

Ich spüre, dass der Verein in einer sogenannten Umbruchphase ist. Es entsteht viel Neues, viele junge Personen bringen sich im Verein ein und möchten sicher auch aktiv im Vorstand mitarbeiten. Dies ist mit ein Grund, dass ich jetzt diesen Zeitpunkt gewählt habe um aufzuhören. 

Selbstverständlich bin ich bereit, dem Nachfolger oder der Nachfolgerin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, falls dies gewünscht wird.

Es war eine schöne Zeit. Ich hatte sehr gute Zeiten. Habe viele Personen im Vorstand erlebt und mit allen gut zusammen gearbeitet. Ich fühlte mich immer unterstützt und getragen. Doch irgendwann kommt der Punkt und die Zeit um das Ruder an die jüngere Generation weiter zu geben.

In diesem Sinne wünsche ich mir, dass alles gut weitergeht und danke allen für die jahrelange Unterstützung.

Ursi Tschudin-Viefers