Es war kein Aprilscherz, wir starteten die Walking-Sommersaison am 1. April 2014. Es war ein schöner und warmer Abend an dem ich selber leider nicht dabei war. Es folgten aber weitere schöne Dienstagabende im April mit angenehm warmen Temperaturen. Mai und Juni waren ausser einem regnerischen Dienstag sehr schön. Wir waren immer zwischen 5 und 9 Walkerinnen. Der 1. Juli war mit 23˚C sehr angenehm zum Walken, aber wir waren nur zu viert unterwegs, denn an der Fussball-WM spielte die Schweiz gegen Argentinien! Im Juli gab es dann nur noch einen Dienstag ohne Regen! Dorli, Jutta und ich liessen sich aber deshalb nicht vom Walken abhalten. August und September waren wieder recht schön und einladend zum Walken, ausser am 30. September, wo uns der Regen abends überraschte und wir immerhin zu acht, pudelnass nach Hause flüchteten.

 

Die drei letzten Dienstage im Oktober begannen wir schon um 17:30 Uhr um noch vor der Dunkelheit zurück zu sein. Der 21. Oktober war mit 20˚C recht mild, es begann dann aber zu regnen. Nach der Zeitumstellung wurde dann wieder am Nachmittag gewalkt.

 

Anders als in früheren Jahren fand unser Walkerinnenabend erst im Januar 2014 statt. Wir trafen uns in Liestal und spazierten auf dem neu gestalteten Uferweg der Ergolz entlang nach Füllinsdorf. In der vollen Stube genossen wir einen gemütlichen Abend mit einem feinen Znacht. Der nächste Anlass war die Walking-night, die diesmal im Schänzli startete. Der von „Pro Senectute“ organisierte Anlass zog über 80 Walkerinnen und Walker aus der Region an. In drei, zum Schluss in vier Gruppen drehten wir in einer guten Stunde eine Runde im Gebiet der ehemaligen „Grün 80“ in Brüglingen, und die schnellere Gruppe über die Rütihard. Anschliessend trafen wir uns zum Grillplausch unter der Schänzlitribüne. Fast alle trafen noch vor dem Regen am Ziel ein. Es goss kurz aber heftig bei warmen Sommertemperaturen, aber wir sassen im Trockenen! Auch die Walkerinnen klagen ab und zu über Bresten, die sie plagen. Besonders die Gelenke machen Probleme.


Das Knie, die Schultern, das Handgelenk oder die Füsse schmerzen und nehmen einem die Freude am Walken. Doch wir geben nicht auf. Das Knie wird operiert, und für die anderen Beschwerden gibt es meistens eine Therapie. Walken mit Mass kann die Therapie unterstützen und die Ausdauer trainieren. Das bestätigte sich auch in diesem Jahr wieder im Januar:

 

Ewalk1ine fröhliche Schar von Walkerinnen reiste am regnerischen Samstag, 17. Januar 2015 nachmittags nach Pratteln. Ich holte sie dort ab und wir marschierten in einer knappen Stunde nach Füllinsdorf. Bei uns angekommen, erwartete uns Herbert mit einem feinen Champagner und Apéro-Gebäck. Die Überraschung kam aber von den Damen: Ich bekam als Dankeschön für die vielen Walkingstunden einen wundervollen Einkaufskorb, gefüllt mit vielen Köstlichkeiten für Küche und Gaumen. An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank dafür. Die Ausdauer der Walkerinnen beschränkt sich nicht nur auf’s Laufen.

 

Der Abend war lang, die Flaschen waren leer und die Stimmung war fröhlich. Auch ein frisch operiertes Knie war kein Grund, diesem Anlass fernzubleiben. Eine gute Organisation mit Taxidienst und Geschenktransport macht’s möglich. Ihr seid einfach Spitze.

 

Barbara Wilmering Wetter