5

   

Nach dem Ende der letzten Saison war unser Hauptthema der fehlende Schiri. Wir entschlossen uns, die hohe Busse in Kauf zu nehmen und uns nochmals für die Meisterschaft anzumelden, wenn auch ohne Schiri. Diese Busse wird von der ganzen Mannschaft finanziert. Da unser Personalbestand auch nicht gerade rosig aussah, entschloss sich Jasmin, eine weitere Saison bei uns zu spielen. Des weiteren kam Andrea vom Damen 2 zu uns, worüber wir uns sehr freuten. Theoretisch (man beachte das Wort ‚theoretisch’) setzte sich unser Team nun aus folgenden Spielerinnen zusammen: Sandra, Niggi, Doris, Angélique, Dana, Susanne, Jasmin, Jeanine, Andrea und ich = 10. Heidy würde wie schon in der letzten Saison den Part des Coachs übernehmen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, wohlwissend, dass während den Time Outs durch viel ‚Geschnatter’ unsererseits das Coachen nicht einfach war!!! Die Saisonvorbereitung lief, wenn auch zum Teil sehr harzig, da wir eigentlich nie alle zusammen in der Halle waren. Je ein Testspiel gegen Muttenz und Sm’Aesch-Pfeffingen sollte das Zusammenspiel festigen. Doch dann kam der September und mit ihm eine Strähne von Verletzungspech, das schon nicht mehr als normal zu bezeichnen ist.

1. Niggi: Diskushernie

2. Sandra: Schulterprobleme

3. Dana: Schwanger

4. Susanne: Schienbeinbruch

5. Jasmin: Bänder am Knöchel (an-)gerissen

6. Jeanine: Finger gebrochen

Die Einzige, die zu Saisonbeginn wieder fit war, war Jasmin. Kurzfristig stiess Britta vom Mixed zu uns und Jasmin konnte ihre Kollegin, Denise-Céline, aufbieten. Uff, so waren wir immerhin sieben. Trotzdem gab es ein paar Spiele, wo wir nur zu sechst antreten konnten.  Danke auch an Claudia vom Damen 3, die uns bei einem Spiel unterstützte. Das Zusammenspiel klappte mal besser, mal schlechter... Siege und Niederlagen wechselten sich ab, so dass wir im Moment den 4. Zwischenrang belegen, was angesichts der Umstände gar nicht sooo schlecht ist. Im Laufe der Vorrunde konnte Jeanine wieder mitspielen und im Januar konnte zuerst Sandra und dann auch Susanne wieder mittun. Leider wird Niggi die ganze Saison ausfallen, aber es geht ihr doch schon wieder recht gut und wir hoffen, sie bald wieder im Training dabei zu haben.

Vom Frühling bis Herbst hechteten wir wie wild auf dem Beachfeld umher. Bei Personalmangel konnten wir auf die Hilfe verschiedener Ehemänner zählen (Danke an Jürg, Heinz und Christian) und einmal kamen sogar Sascha und Michel, die Zwillinge von Niggi. Uns hat’s Spass gemacht, und wir glauben, ihnen auchJ.

Vor der Saison ist nach der Saison, denn noch immer ist der fehlende Schiri unser Hauptthema. Swissvolley hat mangels Schiris die Regeln so geändert, dass ein Team ohne Schiri keine Meisterschaft mehr spielen darf. Also ist unsere volleyballerische Zukunft völlig offen. Wir sind aber bereits tätig geworden und suchen nun ein Schiri. Hoffentlich können wir nächstes Jahr an gleicher Stelle von einer spannenden Meisterschaft berichten.

   
© www.blaettler4u.ch / 2013