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Wieder ist ein Jahr zu Ende, und die Meisterschaft befindet sich in den letzten Spielen. Da der Bericht aber in das Mitteilungsblatt soll, kann ich mit meinem Rückblick nicht bis zum Ende dieser durchmischten Wettkampf-Phase warten.

Nach dem Abschluss der letzten Meisterschaft in der Gruppenmitte war die Enttäuschung zum Teil spürbar, da wir in der ersten Hälfte auf dem dritten Platz lagen. Es hat sich also gezeigt, dass wir die Rückrunde entweder schlechter, oder alle andern besser spielten. Auch stellte ich fest, dass gewisse Damen im ersten Quartal des neuen Jahres lieber auf dem Schnee stehen, als in der Halle.

Es galt also, sich nach vorne zu orientieren und die Ziele für die nächste Meisterschaft zu definieren und darauf zu arbeiten. Es zeigte sich aber, dass auch der Trainingsbesuch in diesem Sommer einiges zu wünschen übrig liess und ich meine Trainingsziele somit nicht erreichen konnte. Zwei fleissige Trainingsbesucherinnen (Daniela & Noe) begaben sich nach Australien, um die grosse weite Welt kennen zu lernen. Die „kleine" Daniela gebar Mitte Juli Ihren Luca.

Am Quer durch Basel sah man die meisten Spielerinnen im Einsatz und für die Jahresfeier setzte das Team neue Massstäbe, in dem sie erstmals eine Ballsportart auf der Bühne in einer originellen Art demonstrierten.

Mit der Einführung von zwei Passeusen wollten wir unsere Angriffe verstärken. Leider scheiterte dies an der Tatsache, dass wir neben Christelle keine zweite Spielmacherin fanden. Trotz der kurzen Einführungszeit zeigte sich, wie gut sie meine Ideen umsetzte und es gelang, unser Spiel wesentlich zu verbessern. Zwar lösten sich in den ersten 5 Spielen Sieg und Niederlage ab, aber es zeigte sich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nach der Rückkehr von Daniela und mit der Rekrutierung von Janine haben wir unser Kontingent erhöht und somit die durch Abwesenheit oder mit Spätschichten arbeitenden, und somit oft fehlenden Stef und Alex ausgeglichen. Doch auch dieses Jahr gibt es wieder viele Geschäftessen, Skiweekends oder andere Gründe, um an den im bereits im September bekannten Spieldaten zu fehlen. Auch ist unsere Langzeit-Verletzte Denise immer noch nicht wieder einsatzbereit. Es wird als wieder in jedem Spiel die grosse Frage sein: Habe ich genug Spielerinnen? Für die letzten drei Spiele wäre es wichtig, mit einer starken Mannschaft anzutreten, da wir die Meisterschaft zwischen Platz 3 und Mittelfeld abschliessen könnten.

Die Stimmung im Team bezeichne ich als gut und ich bin überzeugt, dass dieses Jahr viel besser wird. Ihr seht also, dass ich immer noch sehr motiviert bin und ich habe meine Ziele für die nächste Meisterschaft schon definiert. Mal sehen, ob die Damen das auch so sehen und mit mir mitziehen.

   
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