Hallo zusammen, ich freue mich, Euch das letzte Jahr „meiner" Damen in einem Bericht zusammenzufassen und beginne natürlich mit dem Anfang des letzten Jahres:

Die Meisterschaft beendeten wir in einer eher traurigen Art, da wir insgesamt die ganze Rückrunde tendenziell etwas abbauten oder gegen die allenfalls durch die Meisterschaftsspiele stärker gewordenen Gegner etwas untergingen. Mit etwas Verletzungspech (Arina & Denise fehlten fast die ganze Rückrunde) und weiteren Absenzen (Cécile pausierte wegen ihrem Abschluss) zeigte sich, dass das Polster an Spielerinnen knapp war und man durfte jedes Spiel zittern, ob wir genügend waren (es gelang immer dank Katrin, Daniela D. und gegen Ende Janine). Wir standen also am Ende wieder einmal im hinteren Mittelfeld.

Nun ging es darum, was wollen wir dieses Jahr erreichen und wir entschlossen uns, die Suche nach neuen Spielerinnen aktiv voranzutreiben. Mit ein paar Zeilen auf unserer Homepage und einem Inserat auf der Homepage des Verbandes konnten wir diesen Sommer viele (ich meine das wirklich so!) Spielerinnen testen, vermitteln und integrieren. Natürlich sind nicht alle geblieben, haben wir mit dieser Aktion aber das „Frauen-Problem" in fast allen Team's verbessern können.

Neben den Einsätzen am Quer durch Basel und am Gigathlon wurde die Geselligkeit gepflegt und kräftig trainiert. Das Beachen im Joggeli wurde leider nicht so stark besucht, somit konnten sich die regelmässig Anwesenden ums so öfter im Sand suhlen.

Vor Beginn der Meisterschaft fuhr ein kleiner Teil nach Hallau, wo man sich nach dem „wichtigen" Samstagabend und vor dem üblicherweise verregneten Sonntagmittag wieder auf den Heimweg machte. Dies fand nicht überall Verständnis! Man muss eben Prioritäten setzen. In den Herbstferien konnten wir unsere beiden Intensiv-Trainingswochen mit sechs (!!!) zusätzlichen Trainings dank Alice im Gymnasium Oberwil durchführen. Diese Trainings konnten von allen Team's des Vereins besucht werden. Diese 6 Trainings wurden von total 85 SpielerInnen genutzt, was einen Durchschnitt von über 14 TeilnehmerInnen bedeutet und zeigt, dass das Bedürfnis vorhanden war.

Dank Internet konnten wir Ende Meisterschaft Janine, dann im Sommer unsere zweite Passeuse Vera ins Team nehmen. Wir starteten in die neue Meisterschaft, mit dem Ziel, aufzusteigen. Die Chance dazu haben wir uns bis heute (Mitte Februar) gewahrt, in dem wir erst 2 Spiele verloren haben. Denise muss verletzungshalber vorläufig ganz auf's Volleyball verzichten und Katrin hat für zwei Jahre eine Stelle als Anästhesistin im Kantonsspital Luzern angetreten. Die Abgänge konnten wir ausgleichen und freuen uns, Natalie und Stefanie bei uns im Team zu begrüssen. Ihr werdet sie hoffentlich an der Generalversammlung kennen lernen.

In der Mann-(Frau)schaft herrscht ein gute Stimmung und den Trainingsbesuch bezeichne ich als gut bis sehr gut. Es ist toll, dass sich diese jungen Frauen neben Ihrer Ausbildung, Studium, Schichtarbeiten, Auslandaufenthalten, Freundschaften, erster eigener Wohnung und allen anderen „unwichtigen" Dingen die Zeit nehmen und meistens ein-, manchmal zweimal in der Woche in der Halle stehen. Ich blicke auf ein tolles Jahr und eine spannende Meisterschaft (hoffentlich mit einem finalen Aufstieg in die 4. Liga) zurück und bin nach wie vor bereit, mit diesen motivierten und natürlich auch motivierenden Ladies weiter zu machen.

Ich danke Euch (Alex, Angi, Arina, Christelle, Cécile, Concetta (Schiri), Dani, Daniela D., Denise, Janine, Jasmin, Katrin, Natalie, Noe, Marina, Stef, Stefanie, Tanja und Vera) und bin gerne Euer Trainer.