Wo war doch gleich das Turnfest in diesem Jahr,
in Biel, dass ist doch sonnenklar.

Womit fuhren wir dort hin,
mit dem Zug, doch es waren nicht alle drin.

Wo wir ankamen auf dem Gleis, stand der Beweis,
dass man in diesem Verein, niemals alleine verreist!

Wo war die Unterkunft und unsere Volleyballhalle, 
in der Schweizer Agglomarationsfalle.

Woanders gäbe es sicher mehr zu entdecken,
hier nur zahlreiche Volleyballrecken.

Ohne Knieschoner lässt sich das Feld nicht gut rocken,
doch wo sind nur meine Socken?

Wo kann ich finden einen von diesen gelben Drecksäcken,
am Strand, am Bahnhof und allen Strassenecken.

Wo ist die Matte und der Schlafsacksack, 
sag du Sack, Zac Zac?

Wo ist die nächste Dose mit dem Strom,
wo das WLAN für mein Telefon?

Wo standen wir am Ende vom letzten Satz,
voller Freude und Stolz auf dem ersten Platz.

Mit dem Bus ging es dann weiter zum See,
in der Tasche ein Päckchen Tee.

Wir fragten uns immer wieder,
wo ist das Gewürz für das Gefieder?

Woher kam der klebrige Fleck in unserer Tasche, 
wohl von der tropfenden Sirupflasche.

Wo ist die Kamara? Wo die Schuhe? 
Wo ist das Billett? Wo die Ruhe?

Wohin sprang der Noel mit einem grossen Satz,
auf den ersten Platz.

Wo fährt denn dieser Bus bloss hin,
nach Octroi, dass macht doch gar keinen Sinn!

Wenn du wirst gefragt, wo ist der Bon,
laufe am Besten schnell davon?

Wo ist der Geist in diesem Satz,
für den Witz hat es einfach mehr Platz.

Wohin sind nur all die Zwerge?
Doch nicht etwa über alle Berge?

Wo Schneewitchen war nicht mehr zu sehen?
fragten wir uns, ob sie sei in den Fängen böser Fehen?

Wo wir brauchten unseren Präsidenten und TK-Leiter,
waren sie stets zur Stelle, unsere treuen Begleiter.

In dem Zug nach Hause begannen wir zu diskutieren,
worüber sollen wir philosophieren?

Wo war dieser Fest nochmal zum Geier?
wo ist der Bericht zu dieser Feier?

Woher kommen all die Fragen,
nach diesen tollen Tagen?

Was soll das sein? Ein Bericht, ein Gedicht, ein Märchen oder Sage,
...das ist nun wirklich nicht die Frage!